Teil eines Steuer-/Regelkreises, der von den Steuer-/Regelorganen gelieferte Signale in eine Stellaktion wandelt und ausführt.
Wissenschaft von Schwingungen und Wellen in elastischen Medien, im engeren Sinne die Lehre vom Schall, seiner Erzeugung, seiner Ausbreitung und seines Empfangs. Teilgebiete sind die physikalische Akustik und die Elektroakustik. Relevant und normativ gefordert in bezug auf Ventile und damit auch Elektromagnetventile ist die Geräuschgenerierung im Rahmen der Bauphysik (Institut für Bautechnik).
Auch Kern im deutsch sprachigen Raum, Plunger im englisch sprachigen Raum, bezeichnet den Teil eines Magnetventils, der durch den Einfluss einer bestromten Spule den magnetischen Flusskreis widerstandsarm schließt. Im Regelfall besteht der Anker aus korrosionsfestem, sonderbehandeltem, jedoch magnetisch leitendem Stahl. Neben der Membrane ist der Anker oft das einzige sich bewegende Teil eines Ventils.
Wird das Magnetsystem eines Ventils elektrisch erregt, wirkt auf den Anker (Kern oder auch Plunger) durch das in der Spule erzeugte Magnetfeld eine Kraft ein, die zu einer Bewegung des Ankers führt (Maxwellsche Gleichungen). Die Bewegung des Ankers hat eine Rückwirkung auf den Stromverlauf in der Spule. Der Strom sinkt, während der Anker sich von einer in die andere Endlage bewegt. Erst wenn der Anker seine Bewegung beendet hat, steigt der Strom bis auf seinen Endwert an.
Hilfsgröße zur Kennzeichnung der Effizienz eines Magnetsystems. Der Arbeitsluftspalt wird bei der Auslegung eines Magnetsystems in Form einer Hub-Kraftkennlinie dargestellt.
Steuerbohrung eines servogesteuerten Ventils. Die Dimensionierung dieser Bohrung in Abhängigkeit von der Entlastungsbohrung steuert entscheidend das dynamische Schaltverhalten des Ventils (siehe Düse).